Change bedeutet Veränderung. Der Mensch trennt sich nur ungern von liebgewonnenen Zuständen und Tätigkeiten aus der Vergangenheit und seien sie auch noch so sehr das Chaos oder „Einbahnstraßen“. Der Mensch ist also der kritische Erfolgsfaktor und der „Flaschenhals“ des Change Managements. Denn wie ein Wandel akzeptiert und im Alltag eines Unternehmens gelebt wird, hängt der Erfolg von Change Management ab. Machen wir Change Management an einem konkreten Beispiel fest.

Ein Fallbeispiel für Change Management:
Die Stelle des Facility Managers bei dem internationalen Spediteur und Logistiker beherrschte anfangs das schlichte Chaos. So gliederte sich, wie jeder Change Management Ablauf, dieser Änderugsprozess in drei Phasen: Nach der Konzepterstellung und Re-Strukturierung der Geschäftprozesse begann die Installations- und Umsetzungsphase. Sie schloss mit der Controllingphase ab. Die Konzepte des Einkaufs sahen neben einem Ticketsystem genaue Regeln der Budgetverantwortung pro Kostenstelle (Verantwortlichkeitsmatrix) vor. Immer mit der Unterschrift des Verantwortlichen für die angeforderte Ware bestellte der Facility Manager laut Bestellschein den Artikel laut einem definierten Kostenrahmen. Dafür musste er drei Vergleichs-Angebote einholen, wobei dann das beste Offert von der Finanzierungsabteilung freigegeben wurde, indem sie daraus einen Investitions-Antrag generierte und diesem zur endgültigen Abzeichnung dem Geschäftsführer vorlegte; dieser wiederum verlangte vom Facility Manager innerhalb von 48 Stunden die Bestellung laut diesen Vorgaben. Der Wareneingang wurde gemeinsam mit dem Facility Manager und dem Verantwortlichen für die angeforderte Ware (Vier-Augen Prinzip) laut Lieferschein durchgeführt. Bei der Umsetzung unterstützte ein Handbuch diesen geänderten Geschäftsprozess. Das Controlling brachte es ans Tageslicht: Der Facility Manager arbeitete nicht mehr im „Freihand Verfahren“ und auf „Zuruf von KollegInnen“; er handelte so viel strukturierter und konnte dem Konzern innerhalb eines Jahres 100.000 Euro sparen! Auch im Fuhrpark konnte mit Change Management eingespart werden. Wurden bislang irgendwelche Modelle bestellt, so harmonisierte der Facility Manager auf Basis der Car Policy Stelle die Dienstwagen. Durch Clusterung der Automarken und –modelle konnte so das Mehrkontingent bei den einzelnen Automarken voll ausgeschöpft werden. Und nach anfänglichem Murren der Belegschaft akzeptierten sie die Umstellung. So fühlt sich die Personalleiterin, die jeden Tag nur vom Werk nach Hause fährt und gelegentlich Weiterbildungskurse besucht, auch in einem Mittelklassewagen wohl. Und für die Verkaufsmannschaft zählt vor allem die Zuverlässigkeit des Fahrzeugs. Und das kann auch mit günstigeren Fahrzeugen erzielt werden.
Fazit für Change Management. Change Management bedeutet anfangs eine Umstellung, aber im Veränderungs-Management liegt auch die strategische Chance, neu anzufangen. Und keiner muss dabei sein Gesicht verlieren.Sie suchen einen Change Manager? Dann sind Sie bei uns richtig!